Auf den Seiten des offenen CFD-Simulationsprogramms OpenFOAM steht nun eine Repository für Lucid zur Verfügung, über die man bequem und ohne irgendwelchen Aufwand OpenFOAM installieren und aktuell halten kann.
Ich bin seit einiger Zeit stolzer Besitzer eines Wacom Bamboo Pen&Touch (CTH-661). Unter Windows und MacOS X läuft das Schätzchen dank Treiber und zugehöriger GUI aus dem Hause Wacom aalglatt: Stiftverhalten, Tasten und Touchverhalten inclusive Touch-Gesten wie zoomen oder scrollen funktionieren so wie es sein soll.
Wer hätte es gedacht: unter Linux sieht das alles etwas unschöner aus, da zum einen die Projekte immer “etwas” hinter der aktuellen Hardware herhinken, und zum anderen aktuellste Versionen (zumindest in Ubuntu) nicht sehr zügig Einzug halten…
Abhilfe schuf bei mir die hier zu findende Anleitung des Users “Favux” aus dem englischen “ubuntuforums.org”. Im Laufe dieser müssen die neusten Treiber des linuxwacom-Projects sowie die 1.8er Version von xorg-macros heruntergeladen, kompiliert und installiert werden. Die Schritte sollten auch für Greenhorns problemlos durchzuführen sein.
Zu beachten gilt folgendes:
Die ID’s in den Skripten xsetwacom.sh und toggle-touch.sh sollten angepasst werden. In Erfahrung bringt man die fürs eigene System passenden ID’s mittels
. Das toggle-touch Skript habe ich etwas umgebaut, um auf einer zweiten Taste am Tablett den Stifmodus von relativ zu absolut wechseln zu können.
Hierzu ein Terminal öffnen, und zuersteinmal eine neue Datei im Home-Ordner erstellen
und mit Inhalt füllen
#!/bin/bash
MODE_STATE=`xsetwacom get 11 Mode`
if [ "$MODE_STATE" == "Relative" ]
then
echo "mode is relative, switching to absolute."
notify-send -t 500 "Bamboo Pen&Touch: Stiftmodus"
xsetwacom set 11 mode absolute
else
echo "mode is absolute, switching to relative."
notify-send -t 500 "Bamboo Pen&Touch: Mausmodus"
xsetwacom set 11 mode relative
fi
Nun das Skript noch ausführbar machen
$ chmod +x .toggle-touch.sh
und wie in der Anleitung beschrieben in Compiz die Shortcuts definieren.
Zum Vergleich das Skript .toggle-touch.sh
#!/bin/bash
TOUCH_STATE=`xsetwacom get 12 Touch`
if [ "$TOUCH_STATE" == "on" ]
then
echo "Touch is ON, turning OFF."
notify-send -t 500 "Bamboo Pen&Touch: Touch off"
xsetwacom set 12 Touch off
else
echo "Touch is OFF, turning ON."
notify-send -t 500 "Bamboo Pen&Touch: Touch on"
xsetwacom set 12 Touch on
fi
Nicht vergessen, in den Skripten die ID’s anzupassen!
Ist alles ordnungsgemäß installiert, besteht die Möglichkeit, dass alles reibungslos funktioniert. Bei einigen Benutzern, wie bei mir, ist die Touch-Funktionalität etwas unbefriedigend. Bei schnellen Bewegungen bleibt der Zeiger einfach stehen, Touch-Gesten funktionieren nicht und das Pad ist insgesamt etwas “hackelig” zu bedienen. Abhilfe wurde dafür bisher noch nicht wirklich gefunden. Ich empfehle, immer mal wieder in den zugehörigen Thread zu schauen um irgendwann die Sache im Griff zu haben.
Der Stift, die Stifttasten, Tablett-Tasten sowie die Druckempfindlichkeit funktionieren tadellos…so macht zeichnen und Fotos korrigieren mit Gimp richtig Spaß.
Als Fazit kann ich sagen, dass der Stift sehr brauchbar eingesetzt werden kann, und in einiger Zeit sollte die Sache mit der Touch-Funktionalität auch besser aussehen, denn einer der Entwickler des linuxwacom-Projects ist ein Angestellter Wacoms.
Vor gut einer Woche bin ich über OMG! Ubuntu! auf den Musikplayer DeaDBeef gestoßen. Seitdem ich seit ca. zwei Jahren Linux primär auf meinem Rechner einsetze, vermisse ich den Alleskönner foobar2000. Mit diesem Musikplayer konnte man einfach alles anstellen: von A, wie das Aussehen verändern, bis Z, wie ZIP-Dateien, mit denen Musikstücke verpackt wurden, abspielen.
DeaDBeeF könnte der foobar2000 unter Linux werden. Der Musikplayer verbraucht wenig Speicher, liefert eine gute Soundqualität und bereits jetzt schon lässt sich das Aussehen ein wenig anpassen. Er spielt die gängigen Formate ab und ein integrierter Metadata-Editor ist bereits in der Mache. Die Funktionen sind wie bei anderen Musikplayern über ein Pluginsystem eingebaut, zudem auch Gapless Playback, welches mit DeaDBeeF bei mir irgendwie überzeugender funktioniert, als beim bisher benutzten Musikplayer Banshee. Das erstaunliche dabei ist, dass die erste Alpha am 19. August vergangenen Jahres erschien und das Projekt für die Tatsache, dass hauptsächlich der Entwickler Alexey Yakovenko daran codet, mittlerweile ziemlich weit ist.
Nach einer frischen Installation funktionieren die Daumentasten von der Maus so gut wie nie richtig; selbst bei Ubuntu war ich nicht anderes gewöhnt. Zum Beispiel funktionieren sie mit Firefox auf Anhieb. Mit Nautilus aber nur zur Hälfte. Aber kein Grund traurig zu sein, schließlich kann man ja selber Hand anlegen. Zwei gute Anleitungen habe ich im ArchWiki und auf linuX-gamers.net gefunden.
Als erstes habe ich das Treiberpakete xf86-input-evdev installiert und das Modul evdev mit modprobe evdev geladen. Danach muss man herausfinden, wie die Maus heißt:
cat /proc/bus/input/devices
Bei mir gab es zwei Kandidaten:
I: Bus=0017 Vendor=0001 Product=0001 Version=0100
N: Name="Macintosh mouse button emulation"
P: Phys=
S: Sysfs=/devices/virtual/input/input0
U: Uniq=
H: Handlers=mouse0 event0
B: EV=7
B: KEY=70000 0 0 0 0
B: REL=3
und
I: Bus=0003 Vendor=046d Product=c051 Version=0110
N: Name="Logitech USB-PS/2 Optical Mouse"
P: Phys=usb-0000:00:1d.1-1/input0
S: Sysfs=/devices/pci0000:00/0000:00:1d.1/usb6/6-1/6-1:1.0/input/>input5
U: Uniq=
H: Handlers=mouse1 event5
B: EV=17
B: KEY=ff0000 0 0 0 0
B: REL=103
B: MSC=10
Ich habe mich für das letztere entschieden und passte den entsprechenden Abschnitt in /etc/X11/xorg.conf an:
Section "InputDevice"
Identifier "Mouse[0]"
Driver "evdev"
Option "Device" "/dev/input/event5" # (cat /proc/bus/input/devices)
Option "Name" "Logitech MX510"
EndSection
Nun werden die Maustasten zwar alle richtig erkannt, jedoch kann man sie noch nicht belegen, was man mit Hilfe von den zwei Paketen xvkbd und xbindkeys erreicht. Nachdem man diese auf dem System installiert hat, legt man in seinem Home-Ordner die Konfigurationsdatei .xbindkeysrc an und füllt diese mit folgenden Zeilen:
# Maustaste Zurueck
"xvkbd -xsendevent -text "\[XF86Back]""
b:8
# Maustaste Vor
"xvkbd -xsendevent -text "\[XF86Forward]""
b:9
Zum Schluss muss man nur noch xbindkeys mit dem Befehl xbindkeys starten.
Ich war gerade in der dämlichen Lage, 200 tgz-Archive entpacken zu müssen. Dank Ritze hat die Sache dann ein doch noch relativ kurzes und schmerzloses Ende genommen…mit folgendem Skript, das man vom Ordner mit den Dateien aus ausführt
Erstmal natürlich das Skript erstellen
Mit Inhalt füllen
#!bin/bash
for i in $( ls )
do
tar -xvf $i -C PFAD_ZUM_ZIELORDNER
done
und die Rackete noch startbar machen
und dann mit
starten.
pro/E ist eine weit verbreitete kommerzielle CAD/CAE-Software, von der es glücklicherweise auch eine Linux-Version gibt. Ist man glücklicher Besitzer dieser, so stellt die Installation auf einem 32-bit System in aller Regel kein ernstzunehmendes gehacke dar.
Will man das nette Ding jetzt aber unter einem 64-bit System installieren, so hat man vor der Installation die folgenden Schritte zur Aufbesserung der Erfolgsbilanz durchzuführen…
Von http://packages.ubuntu.com die 32-bit Versionen von libglib1.2, libgtk1.2, libgtk1.2-common, libmotif3 und libstdc++5 herunterladen. Am Besten jeweils für die neuste verfügbare Version von Ubuntu.
Jetzt öffnet man mit root-Rechten ein Nautilus-Fenster, öffnet die .deb Dateien z.B. mit FileRoller und klickt sich in den Archiven über data.tar.gz/./usr/lib zu den ersehnten Dateien durch. Diese entpackt man dann voll Spannung in /usr/lib32, führt danach
$ sudo ./PFAD_ZUM_PROE_ZEUG/setup
aus und frohlockt.
Alles weitere kann dem Wiki-Artikel auf ubuntuusers.de entnommen werden.
Ich habe mir vor knapp zwei Wochen Archlinux eingerichtet. Natürlich läuft am Anfang nicht alles auf Anhieb, sodass man an vielen Stellen selber Hand anlegen muss. So auch an Magic SysRQ, mit dem man den X-Server neu starten kann, falls er mal nicht mehr reagieren sollte. Standardmäßig ist diese Funktion deaktiviert. Im ArchWiki steht zum Glück, wie es geht: Man öffnet die Konfigurationsdatei /etc/sysctl.conf und ändert von kernel.sysrq den Standardwert 0 auf 1. Danach sollte ein Neustart des X-Servers mittels ALT-GR+DRUCK+K wieder möglich sein.
Mein zweites Problem unter Archlinux bestand darin, dass ich zwar mit dem VLC media player MP3-Dateien hören konnte, jedoch Banshee sich weigerte, sie wiederzugeben. Des Rätsels Lösung war das fehlen des Pakets gstreamer0.10-plugins. Jedoch hat es mich gewundert, dass selbst Totem, das auch GStreamer zur Wiedergabe von Dateien verwendet, mich nicht darüber Informiert hat, was man als Ehemaliger Ubuntuianer gewöhnt ist.
Ich organisiere gerade mit einigen Kommilitonen ein erstes Münchner Gnome-Hackfest. Voraussichtliches Ziel soll es sein, eine Bibliothek zu schreiben, die die Kommunikation mit “Social Web”-Diensten vereinfacht (z.B. Bild aus Cheese nach Flickr oder Facebook hochladen).
Mehr Infos finden sich (in den nächsten Tagen) im Gnome Live Wiki.
Es ist geplant, das Ganze in den Räumen der TU München in Garching zu veranstalten. Als Datum vorgesehen ist einer der nächsten Samstage.
Wer Interesse hat, daran teilzunehmen sollte sich in dieser Doodle-Umfrage eintragen, damit wir ein Datum finden, an dem möglichst viele dabei sein können.

skweez.net gratuliert und dankt den Entwicklern, Übersetzern, Testern und allen anderen Beteiligten.
Here is an update to my last post. I made a small patch to include Bluez in the Buildroot build system. The bug with attached patch is on the Buildroot Bugzilla. When applied to your buildroot you can activate Bluez under Package Selection for the target → Hardware handling / blockdevices and filesystem maintenance → bluez.
Is it working for you? Let me know if you have any problems with it.